So sieht es jedenfalls der Herstellerverband DECT-Forum. Die Sendung Frontal21 des ZDF hatte sich mit dem Thema beschäftigt. Als Begründung nannte Erich Kamperschroer (Vorstand DECT-Forum):

„Wenn man sich das im wirklichen Leben vorstellt, müsste dann eine kriminelle Person – denn das Abhören von Telefonatgesprächen ist eine kriminelle Handlung – mit einem Überwachungslieferwagen direkt vor ihre Haustür stellen, oder, wenn sie eine Etagenwohnung haben, müsste sich diese kriminelle Person einige Tage vorher in die Nachbarwohnung einmiete“. Das klinge, so Kamperschroer, etwas nach diesen Agentfilmen. „Von daher sehen wir derzeit, dass das Risiko für den Verbraucher eher gering ist.“

Sicher, noch hält die Verschlüsselung stand. Aber Erik Tews und seine Kollegen vom Forschungszentrum „Cased“ an der TU Darmstadt stehen kurz davor die Verschlüsselung auszuhebeln. Wobei sie in einigen Geräten nicht mal aktiviert ist, obwohl der DECT Standard das vorsieht. Was aber von außen den Geräten nicht ansehen kann.

Wer mehr zu dem Thema wissen möchte, schaue sich den Vortrag vom 25C3 an und höre den ergänzenden ChaosRadioExpress Beitrag. Die Software zum DECT Hack und weitere Infos findet man auf http://dedected.org.

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