In den meisten neueren PCs, Net- oder Notebooks sind keine Diskettenlaufwerke mehr eingebaut. Allerdings gibt es noch mindestens einen Anwendungsfall, wo man die 1,4 MB sinnvoll einsetzen kann. Beim Bios-Update. Zwar gibt es mittlerweile die Möglichkeit direkt aus dem Betriebssystem sein Bios zu erneuern, aber im Internet gibt es viele Stimmen die vor dieser Methode warnen. Und wer möchte seinen PC in einen teuren Briefbeschwerer zu verwandeln?

Was allerdings jeder Rechner hat, ist ein USB-Anschluss. Und einen USB-Stick lässt sich auch in jedem Haushalt finden. Wenn nicht, Nachbarn oder Freunde fragen.

Jetzt brauchen wir ein Programm, welches den Stick bootbar macht. Am einfachsten geht das mit dem „HP USB Disk Storage Format Tool“. Einfach danach googln oder von chip.de herunterladen.

Zusätzlich benötigen wir noch die DOS Systemdateien „command.com, io.sys und msdos.sys“. Die gibt es auch als ZIP-Datei auf chip.de. Nach dem Herunterladen muss das Zipfile nur noch entpackt werden.

Hinweis: Die im ZIP-Paket enthaltenen Dateien besitzen alle das Dateiattribut »Versteckt«. Um die Dateien sichtbar zu machen, muss unter »Arbeitsplatz | Extras | Ordneroptionen | Ansicht | Versteckte Dateien und Ordner« die Option »Alle Dateien und Ordner anzeigen« ausgewählt werden.

Der Rest ist schnell erledigt. Das Tool starten, USB Stick auswählen, Pfad zu den „DOS Systemdateien“ angeben und Formatierung starten.

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