Wer Debian auf einem USB-Stick an seiner Slug betreibt sollte wissen, das die Anzahl der Schreibvorgänge auf einen USB Speicher begrenzt sind. Zitat von Wikipedia:

Auf einem USB-Speicher-Stick gespeicherte Daten bleiben nach Herstellerangaben bis zu 10 Jahre lang erhalten. Die Speicherzellen der Sticks sind von Verschleiß betroffen. Lesen kann das Betriebssystem zwar theoretisch unbegrenzt, Hersteller garantieren jedoch nur 100.000 Schreibzyklen pro Speicherzelle, bis die Lebensdauer des Sticks erschöpft ist.

Unser Ziel ist es also die Schreibvorgänge zu begrenzen. Und das geht wie folgt.

Das EXT3 Filesystem optimieren:

Das EXT3 Filesystem schreibt im Normalfall  alle 5 Sekunden Metainformationen auf den Stick. Wir werden das Verhalten auf 120 Sekunden ändern. Zweitens schreibt der Kernel für jede Datei die gelesen wird die aktuelle Zeit in den atime Parameter der Datei. Beide Verhalten ändert man in der /etc/fstab

vi /etc/fstab
,noatime,commit=120 Als Parameter hinzufügen

Syslog Verhalten ändern:

Syslogd synchronisiert Logfiles normalerweise direkt nachdem neue Informationen verfügbar sind. Um das Synchronisieren zu verzögern verändert man die Dateinamen in /etc/syslog.conf. Allerdings könnten so ein paar Informationen verloren gehen da sie nicht sofort gespeichert werden (im Fehlerfall).

kern.*       /var/log/kern.log wird zu
kern.*      -/var/log/kern.log
Außerdem kann man einige Meldungen komplett
deaktivieren, wenn man sie nach /dev/null schreibt.

Deseiteren schreibt Syslog als Lebenszeichen alle 20 Minuten eine – Mark – Zeile in die Logfiles. Das stellen wir ab.

vi /etc/default/syslogd
SYSLOGD="-m 0"
/etc/init.d/syslogd restart Startet Syslog dann neu

Kerneleinstellungen optimieren:

Dieses Script optimiert dann noch ein paar Kerneleinstellungen. Das Script habe ich (wie alle hier genannten Infos) von hier.

vi /etc/init.d/kernel-params //Erstellt die leere Datei.
//Füge die Zeilen aus dem oben genannten Script ein und speicher die Datei.
chmod a+x /etc/init.d/kernel-params //Macht die Datei ausführbar.
update-rc.d kernel-params defaults //Führt das Script aus.

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